Galanga![]() Namen und Synonyme: Galanga, Maraba, Thai-Ingwer, Galangal, Gewürzlilie Botanisch: Kaempferia galanga , Kempferia galanga. Der Name Kaempferia ist nach dem deutschen Arzt E. Kaempfer benannt worden. Englisch: Resurrection Lily Familie: Zingiberaceae - Ingwergewächse Der Galanga ist eine bis zu 30cm hohe Planze mit lanzettenförmigen Blättern. Er bildet kurzlebige weiß- purpurne orchideenartige Blüten. Vorkommen: Im tropischen Regenwald Südostasiens und Afrikas. Geschichte: Der Galanga wird seit langer Zeit in Südostasien als Heil- und Gewürzpflanze verwendet. Drogen & Inhaltsstoffe: Die Wurzel wird als Droge genutzt und Rhizoma Kaempferiae genannt. Sie enthält ein ätherisches Öl dessen Zusammensetzung noch nicht näher erforscht ist. Wirkungen: Die Galangawurzel wirkt aphrodisierend, berauschend und euphorisierend. Ausserdem antibakteriell , harntreibend und verdauungsfördernd . In größeren Dosen auch halluzinogen. Verwendungen: In der Volksmedizin wird Galanga bei Entzündungen der Atemwege, Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen eingesetzt. Äußerlich bei Rheuma, Wunden, Schwellungen und zum Gurgeln bei Halsentzündung. In Indonesien ist der Galanga Bestandteil sogenannter Jamu Getränke. Das sind Kräutergetränke die zur Erhaltung der Gesundheit, zur Verjüngung und zur Stärkung der Potenz zubereitet werden. Als Gewürz für Reisgerichte. Die pulverisierte Galangawurzel wird in der kosmetischen Industrie verwendet. In Neuguinea wird ein halluzinogener Trank aus der Galangawurzel bereitet. Galanga dient wegen seiner psychoaktiven Wirkung auch als Marihuana-Ersatz. Kultivierung: Der Galanga wird durch Ableger im Frühjahr vermehrt. Er bevorzugt einen feuchten und nährstoffreichen Boden. Ausserdem benötigt er einen warmen, schattigen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Geerntet wird die Wurzel |







